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Regelungen zur Nutzung eines Datennetzanschlusses in den Wohnheimen

Hier finden Sie Informationen über die Voraussetzungen und die Regelungen, die für die Nutzung eines Datennetzanschlusses in den Wohnheimen gelten.

[ Voraussetzungen ]   [ Betriebliche Regelungen ]   [ Nutzungsordnung ]


1. Welche Voraussetzungen sind für die Nutzung eines Datennetzanschlusses in einem Studentenwohnheim nötig?

  • Sie benötigen einen gültigen RZ Account. Falls Sie an der Universität oder Fachhochschule Regensburg studieren, erhalten Sie diesen mit der Einschreibung. Studierende anderer Universitäten können einen RZ Account gegen Vorlage ihres Studentenausweises im Infostand des Rechenzentrums beantragen.

  • Pro Semester wird eine Gebühr von 6€ ( 1€ / Monat) erhoben, die bei der Anmeldung bzw. bei der zu jedem Semesterbeginn erforderlichen Verlängerung automatisch von Ihrem elektronischen Konto , das mit dem RZ Account verbunden ist, abgebucht wird. Reicht Ihr Kontostand für die Abbuchung nicht aus, ist keine Anmeldung oder Verlängerung möglich. Füllen Sie Ihren Kontostand daher bitte vor einer Anmeldung oder Verlängerung entsprechend auf.

  • Jedes Gerät, das Sie im Wohnheim nutzen wollen, muß dort registriert sein. Die Registrierung können Sie auf Ihrer persönlichen Wohnheimstatusseite und direkt an Ihrem Wohnheimanschluß ausführen. Zu Beginn eines jeden Semesters ist eine Verlängerung der Registrierung nötig, die über die gleiche Seite erfolgen kann. Nicht verlängerte Geräte werden automatisch gelöscht (siehe unten).

  • Jedes Gerät muß auf DHCP Betrieb eingestellt sein. Unter Windows XP/Vista bedeutet dies, daß Sie in den TCP/IP Einstellungen Ihrer Netzwerkkarte die Funktionen IP Adresse automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen aktivieren müssen (Standardeinstellung bei Windows).


2. Betriebliche Regelungen

  • Die Registrierung von Geräten in den Wohnheimen gilt immer für ein Semester. Startzeitpunkte sind der 1. Mai und der 1. November. Wollen Sie ein Gerät ein weiteres Semester nutzen, müssen Sie es zu Beginn eines jeden Semesters verlängern. Eine Verlängerung für ein Sommersemester ist vom 1.April bis 30. April, für ein Wintersemester vom 1.Oktober bis 31.Oktober möglich. Die Verlängerung können Sie bequem über Ihre persönliche Wohnheimstatusseite ausführen.

    Achtung: Nicht verlängerte Geräte werden automatisch am 1.Mai bzw. 1.Novermber gelöscht!

  • Jegliche Registrierungsaktion (Neuanmeldung, Abmeldung, Ummeldung oder Verlängerung) können Sie jederzeit direkt an Ihrem Wohnheimanschluß ausführen. Die Wohnheimstartseite mit Ihrer persönlichen Statusseite ist immer erreichbar, egal in welchem Zustand Ihr Wohnheimanschluß ist (siehe unten). Alle Aktionen werden innerhalb von 20min automatisch gültig.

  • Bei der Abmeldung eines registrierten Geräts wird Ihnen der restliche Semesterbeitrag (Differenzbetrag bis zum nächsten Abbuchungstermin) -auf volle Monate abgerundet - auf Ihr elektronisches Konto zurücküberwiesen.

  • Jeder registrierte Wohnheimrechner kann ab sofort als sog. Kursrechner angemeldet werden. Solche Rechner können dann nicht nur im Wohnheim, sondern ohne weitere Registrierung überall an der Universität verwendet werden. Diese Möglichkeit ist für die Nutzer von Notebooks gedacht, die Ihren Notebook gleichzeitig im Wohnheim und in einem Büro oder Labor an der Universität benutzen wollen. Bitte melden Sie Ihren Rechner nur dann als Kursrechner an, wenn das wirklich notwendig ist, da die Zahl der dafür verfügbaren IP Adressen beschränkt ist! Kursrechneranmeldungen werden immer am 1.Sept. automatisch gelöscht. Sie können natürlich danach jederzeit die Anmeldung wiederholen. Die Löschung einer Kursrechneranmeldung löscht natürlich nicht die Anmeldung als Wohnheimrechner.
    Bitte beachten Sie: Dies gilt nur für kabelgebundene Anschlüsse. Falls Sie das Funknetz an der Universität benutzen wollen, müssen Sie Ihre Funknetzkarte dort separat registrieren.

  • Die tägliche Übertragungsmenge pro Anschluß (nicht pro Rechner!) ist limitiert. Sie beträgt 2 GByte/Tag für Heime, die über Glasfaserleitungen angeschlossen sind und 1 GByte/Tag für Heime mit Funkanbindung. Gemessen wird dabei die komplette Menge an Bytes, die von Ihrem Anschluß sowohl uniintern als auch von/nach außen empfangen und gesendet wird. Eine Unterscheidung zwischen uniinternen und externen Verbindungen ist mit den in den Wohnheimen verwendeten Netzwerkkomponenten nicht möglich. Wenn das tägliche Übertragungslimit überschritten wird, werden die Nutzungsmöglichkeiten Ihres Anschlusses eingeschränkt: es sind dann nur Verbindungen innerhalb der Universität mit limitierter Bandbreite möglich. Diese Einschränkung ist aber nur für den Rest des Tages aktiv und wird automatisch um 24:00 wieder aufgehoben.

  • Leider gibt es auch Situationen, in denen Ihr Anschluß gesperrt wird. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eines Ihrer Geräte Störungen im Datennetz verursacht bzw. Angriffe auf andere Rechner ausführt, weil es mit einem Virus oder Trojaner etc. infiziert ist. In diesem Fall wird Ihr Anschluß in ein Quarantänenetz verlagert, in dem Sie nur Zugriff auf den Windowsupdateserver der Universität und den Sophos Virenscannerserver haben, von denen Sie aktuelle Updates des Betriebssystems und des Sophosvirenscanners laden können.


3. Nutzungsordnung für den Betrieb von privaten Geräten am Datennetz in einem Wohnheim


Ein Gerät darf in einem Wohnheim am Datennetz der Universität betrieben werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:
  1. Die Nutzung ist ausschließlich Personen mit einer gültigen NDS Benutzerkennung gestattet.

  2. Die Nutzung entspricht den Richtlinien der Benutzungsordnung (Forschung, Lehre und Ausbildung).

  3. Das Gerät wird als normale Arbeitsstation (Client) betrieben. Serverdienste jeglicher Art können nicht gestattet werden. Dies gilt sowohl für Serverdienste auf Netzwerkebene (DNS Server, BOOTP- oder DHCP Server, WINS Server, Samba Dienste oder NFS Server) als auch auf Applikationsebene (WWW Server, News Server, FTP Server, Spieleserver, NT Serverdienste, Fileserverdienste, Peer-2-Peer Server, etc.).

  4. Die Rechner müssen im DHCP und DNS Server des Rechenzentrums registriert sein. Die eigenmächtige Vergabe von Netzwerkadressen (physikalische Interfaceadresse, IP Adresse) und Netzwerknamen (TCP/IP Name, NetBios Name, etc.) führt zur sofortigen Abtrennung vom Datennetz.

  5. Der Rechner erfrägt seine TCP/IP Konfigurationsparameter (IP Adresse, Subnetzmaske, Defaultrouter, Domainnameserver) dynamisch während des Bootvorgangs vom DHCP Server des Rechenzentrums. Der statische Eintrag der Konfigurationsparameter ist nicht möglich.

  6. An den Anschlüssen in den Wohneinheiten dürfen nur normale Arbeitsstationen angeschlossen werden. Der Anschluss von Netzwerkkomponenten wie z.B. Router (gilt auch für als Router konfigurierte Arbeitsstationen) oder WLAN Accesspoints ist untersagt. Ein Verstoss führt zur sofortigen Abtrennung vom Datennetz. Eine Ausnahme sind vom RZ ausgegebene Geräte.

  7. Die vom Rechenzentrum vorgegebene Betriebsregelung für das Datennetz (http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Rechenzentrum/Benutzer/ Benutzerordnung) ist einzuhalten. Speziell Störungen verursachende Dienste dürfen nicht aktiviert werden.

  8. Verursacht der Rechner Störungen im Datennetz, wird er vom Rechenzentrum ohne Rücksprache vom Datennetz abgetrennt. Eine erneuter Zugang zum Datennetz ist erst möglich, wenn die Ursache der Störungen beseitigt ist. Verursacht ein Rechner wiederholt Störungen, wird er ab dem 3. Mal für jeweils 30 Tage gesperrt.

  9. Der Betreiber hat für alle Daten und Programme, die auf seinem Rechner gespeichert bzw. installiert sind, prinzipiell die Copyright-, Urheber- und Nutzungsrechte zu beachten. Werden Verstösse gegen diese Regeln bekannt (Beispiel: durch Freigabe urheberrechtlich geschützter Filme oder Musikstücke in Peer-2-Peer Netzen), verliert der Betreiber das Recht, private Rechner am Datennetz der Universität zu betreiben.

  10. Der Betreiber ist verpflichtet, das Betriebssystem und die benutzten Programme auf seinem Rechner stets auf dem aktuellen Sicherheitsstand zu halten, damit bekannte Schwachstellen nicht von Angreifern ausgenutzt werden können und so der Rechner nicht zu einer Gefahr für andere Rechner im Datennetz wird.

  11. Jedem Benutzer ist es strikt untersagt, fremde Daten aus dem Datennetz 'mitzuhören', auszuspähen, aufzuzeichnen oder zu verändern. Es dürfen auch keine Hard- und Software-Komponenten eingesetzt werden, deren Ziel es ist, dem Datennetz, anderen Rechnern oder Benutzern Schaden zuzufügen. Beispiele sind z.B. Programme zum Versenden von SPAM Mail, zum Scannen von Adressen und Ports, für Denial-of-Service Angriffe, zum Abhören des Netzwerks oder zur Manipulation fremder Rechner und Netzwerkkomponenten etc.

  12. Das Rechenzentrum leistet keine Unterstützung bei Problemen, die auf dem Rechner in Zusammenhang mit der Netznutzung stehen.

  13. Der Standort des Rechners und der Verantwortliche sind dem Rechenzentrum bekannt zu geben. Veränderungen sind umgehend zu melden.

Im übrigen gelten die Regelungen zur Benutzung der EDV Einrichtungen an der Universität Regensburg.

Letzte Änderung: 30.05.2007 von Ulrich Werling